Kiedrich fragt Eigentümerinnen und Eigentümer nach Flächen für Photovoltaik und Solarthermie

Kiedrich fragt Eigentümerinnen und Eigentümer nach Flächen für Photovoltaik und Solarthermie
Kiedrich fragt Eigentümerinnen und Eigentümer nach Flächen für Photovoltaik und Solarthermie

Die Gemeinde Kiedrich erkundet die Bereitschaft der Bevölkerung, Dachflächen und andere geeignete Flächen für Photovoltaik und Solarthermie zur Verfügung zu stellen. Der Gemeindevorstand erklärt, dass Eigentümerinnen und Eigentümer für die geplanten Anlagen nicht mit Kosten belastet werden sollen. Bei ausreichender Resonanz will die Gemeinde prüfen, ob Anbieter die Anlagen installieren, betreiben und finanzieren können.

Geplante Standorte und Schwerpunkt

Im Fokus stehen private Dachflächen, sonstige geeignete Flächen sowie gemeindeeigene Parkplätze. Die Kommune nennt Photovoltaik und Solarthermie als zentrale Technologien, mit denen die lokale Energieerzeugung ausgebaut werden soll. Konkrete Projektpläne oder Zeiträume für die Umsetzung nannte die Verwaltung in der Mitteilung nicht.

Vorgehen der Gemeinde

Der Gemeindevorstand will zunächst die Nachfrage ermitteln. Wird die Rückmeldung aus der Bürgerschaft als ausreichend eingeschätzt, sollen mögliche Anbieter geprüft werden. Diese könnten die Anlagen demnach in eigener Verantwortung finanzieren, installieren und betreiben. Für die Eigentümerinnen und Eigentümer entstünden dabei nach Angaben der Gemeinde keine Kosten.

Aufruf zur Beteiligung

Die Verwaltung bittet alle Bürgerinnen und Bürger, der Gemeinde mitzuteilen, ob sie grundsätzlich bereit wären, ihre Flächen für das Projekt zur Verfügung zu stellen. Jede Rückmeldung, ob positiv oder negativ, soll der Gemeindeverwaltung helfen, die nächsten Schritte zu planen und die Möglichkeiten einer gemeinschaftlichen Energiewende in Kiedrich zu prüfen.

Die Initiative wird von der Gemeinde als Beitrag zum Klima und Umweltschutz dargestellt. Detaillierte Informationen zu Ablauf, rechtlichen Rahmenbedingungen oder zu Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern wurden in der Pressemitteilung nicht genannt.

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